Bonifatius-Schule Marl Boni.jpg

Keine Reste! - Kunst aus Müll

Sie denken, "ah...das kommt mal in den Müll..."  - weit gefehlt.
Die Kinder der Bonifatiusschule haben sich Anfang Mai 2018 eine Woche ganz kreativ mit ihrem Müll beschäftigt und ihn in eine neue kreative Form gebracht und bearbeitet.
Auf Anregung der Künstlerin Gina Herbst haben die Kinder Verpackungen und Müll aller Art in die Schule mitgebracht und sich eine Woche lang täglich in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit mit diesen Dingen beschäftigt um aus ihnen tolle und manchmal auch verblüffende Kunstwerke zu gestalten.


Roboter und Fahrzeuge, Tiere und andere wundersame Kreaturen konnte man während der Arbeitsphase in ihrer Entstehung bewundern und sich manchmal nur verblüfft die Augen reiben über solch tollen Ergebnisse.
Heißkleber, Scheren und Klebeband waren die Arbeitsmaterialien der Wahl wenn es darum ging alte Joghurtbecher, Kartons oder Pralinenschachtelinnereien einer neuen Nutzung zuzuführen.
Am Mittwoch werden die Kunstwerke in einer schulinternen Ausstellung präsentiert. Großes Finale des Projektes ist eine Ausstellung im Marler Rathaus in den Monaten vor den Sommerferien.

     

     
 
 

Vernissage im Rathaus


Am Donnerstag, dem 7.6.2018 war die große Vernissage - die Ausstellungseröffnung im Rathaus. Viele Schülerinnen und Schüler sind mit Eltern oder Großeltern gekommen und haben das Rathaus in großer Zahl besucht um die Eröffnung mitzuerleben. In den Tagen zuvor hatten die Klassen ihre Kunstwerke ins Rathaus gebracht und im Foyer aufgestellt oder an die Wände gehängt. Der stellvertretende Bürgermeister hat alle Anwesenden begrüßt und gesagt, dass er es toll findet, was die Kinder aus Müll hergestellt haben und wie viel Kreativität in ihnen steckt.

Auch Frau Herbst, die das Projekt initiiert und begleitet hat, hat noch einmal ihre Begeisterung zum Ausdruck gebracht und sich ausdrücklich bei den Schülern und den Lehrern der Schule bedankt, die mit so viel Engagement an dem Projekt gearbeitet haben.
Die Kunstwerke aus unserem Projekt hängen nun für jedermann sichtbar bis Anfang Juli im Rathusfoyer. Wer sich die Kunstwerke in aller Ruhe noch einmal ansehen möchte, kann jederzeit dort hin gehen.
Die Veranstaltung wurde auch noch musikalisch von den Klassen 2a und 2b begleitet, die mit so viel Schwung gesungen haben, dass die Rathaustürme fast gewackelt haben. Außerdem gab es dank zahlreicher Spenden der Eltern auch noch kleine Häppchen am Buffet.


         

 
 

Weitere Bilder von der Vernissage und dem Projekt gibt es in der Galerie und hier kann man lesen, was auf der Homepage der Stadt Marl geschrieben wurde